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JETZT HandelnERFOLGSSTORIES

Erfolgsgeschichten unserer Mitglieder

Die Erfolgsgeschichten unserer OHA! Mitglieder zeigen, dass nachhaltiges Handeln in Unternehmen keine abstrakte Idee, sondern gelebte Realität ist. Sie machen sichtbar, wie Betriebe, Institutionen und engagierte Menschen in Ostbayern konkrete Schritte gehen, um Ressourcen zu schonen, CO₂ zu reduzieren und ihre Arbeitsweisen zukunftsfähig zu gestalten.

Gleichzeitig wollen wir Sie mit diesen Geschichten inspirieren: Sie zeigen, dass jede Maßnahme – egal in welchem Umfang – Wirkung entfaltet und andere motiviert, selbst aktiv zu werden. Hier erfahren Sie, wie unsere Mitglieder Herausforderungen meistern, innovative Projekte umsetzen und gemeinsam an einer nachhaltigeren Region arbeiten.
Diese Berichte verdeutlichen, dass Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit nicht nur notwendig, sondern auch machbar, messbar und lohnenswert ist.

Erfolgsstory re-sult AG: Der Mehrwert der Nachhaltigkeit

Wenn es um die Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit geht, glaubt Markus Oberhoff: Ökologie und Ökonomie müssen im Idealfall miteinander im Einklang stehen. Oberhoff ist Vorstand der Regensburger re-sult AG und gleich nach dem Start von OHA! an Bord gegangen.
Für seine Kunden, darunter Siemens, Krones sowie viele kleine und mittelständische Betriebe der Region, prüft re-sult die Verbrauchsabrechnungen und berät zu Themen wie Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und einiges mehr. Neben Einsparung ist auch Optimierung ein Bestandteil des Services, den Oberhoff und seine Kollegen anbieten. Momentan sieht Markus Oberhoff den Ball auf der Angebotsseite, das heißt: Gas- und Stromtarife müssten Nachhaltigkeit besser abbilden, um den damit verbundenen ökonomischen Nutzen für Produzenten und Netzbetreiber sichtbar zu machen.

Effizienz aus Nachhaltigkeit
Oberhoff ist überzeugt, dass durch angepasste Prozesse Nachhaltigkeit in Unternehmensabläufen gefördert werden kann: „Etwa, wenn ich die Verbrauchsspitzen glätte“, sagt er. Derzeit müssen Anbieter oder Netzbetreiber eine durchgehende Versorgung auch weit über die Durchschnittslast hinaus sicherstellen. Wenn die Kunden ihren Bedarf jedoch besser verteilen und damit Energie einsparen würden, würde das so manches Gaskraftwerk und manche Stromtrasse überflüssig machen. „Wenn man mit einer intelligenten Steuerung an die Thematik herangeht“, gäbe es viel lohnendes Potential, sagt Oberhoff. „Das ist im Wesentlichen ohne große Investition möglich.“
In diesem Zusammenhang spricht er von beispielsweise atypischer Netznutzung als Sonderform und von Anreizregulierung. Oberhoff übersetzt: Er erzählt, dass seine Großmutter früher die Waschmaschine erst nach 22 Uhr einschalten durfte, weil es damals einen Hoch- und Niedertarif gegeben hat. Um Geld zu sparen, lief die Waschmaschine daher nur während günstiger Tarifzeiten. Heute rollen die Stromanbieter intelligente Zähler aus, allerdings hängen die Strompreise im Gegensatz zu früher nicht mehr von der Uhrzeit ab. Aus diesem Grund macht die sekundengenaue Erfassung des Verbrauchs derzeit wenig Sinn. Während die unterschiedlich teuren Tarife den Verbrauchern früher Kostenersparnisse gebracht haben, könnten sie heute dafür sorgen, dass nicht Geld eingespart wird, sondern Energie. Oberhoff befürwortet solch einen atypischen Verbrauch wie zu Zeiten seiner Großmutter – nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zuliebe. „Wenn ich das große Rad drehen will, dann geht das nur, wenn ich auch ökonomisch einen Mehrwert habe“, sagt er. „Dann kriegt man die Häuslebesitzer wieder dazu, mit einer Zeitschaltuhr zu waschen. Dann wird man wieder kreativ.“

Nachhaltiges Handeln als „Win-Win-Situation“ 
Daneben sieht Oberhoff für seine Unternehmer Energieeinsparung – zum Beispiel ganz klassisch über energetische Sanierung von Bürogebäuden und Produktionshallen – als interessante Stellschraube. „Das hat einen riesen Effekt und wird extrem unterschätzt. Wenn wir bei einem Kunden, der beispielsweise im Mittelspannungsnetz des Bayernwerks versorgt wird, die Jahreshöchstlast nur um 100 kW reduzieren, dann reden wir über eine jährliche Einsparung von etwa 13 000 Euro.“ Diese 13 000 Euro habe der Kunde dann erst mal zur Verfügung, „vielleicht, um sein Portfolio ‚grün‘ zu machen.“
So ergibt sich im Austausch mit dem Kunden schnell das eine aus dem anderen. Beim Thema Energie hängt vieles zusammen. Wenn der Verbrauch im laufenden Prozess reduziert bzw. optimiert ist, dann ist oftmals ein nächster, logischer Schritt die Eigenerzeugung, beispielsweise ein Blockheizkraftwerk. Die in diesem Fall quasi gratis generierte Abwärme lässt sich in der Produktion nutzen. Prozessoptimierung und Ökologie gehen für Oberhoff Hand in Hand. Nur so entstehen durch Unternehmergeist kleingliedrige Lösungen, die auf die jeweilige Situation maßgeschneidert sind. Nachhaltigkeit erwächst aus dem konkreten Mehrwert.

Die „grüne“ Generation 
Die Rechnung geht aber noch in anderer Hinsicht auf, unter anderem, wenn Firmen Mitarbeiter suchen. „Früher hat im Wesentlichen das Gehalt gezählt. Der neuen Generation ist es viel, viel wichtiger, sich zu verwirklichen.“ Junge Menschen wünschen sich ein familienfreundliches Arbeitsumfeld inklusive Homeoffice – auch abseits der Corona-Pandemie. Laut Oberhoff geht es auch darum, sich zu fragen: Wie nachhaltig ist mein Unternehmen eigentlich? Er weiß aus eigener Erfahrung, dass man heute, mehr denn je, seinen Kindern am Küchentisch Rede und Antwort stehen muss. „Wenn sie zukünftig Mitarbeiter ab- oder anwerben, dann kann es sein, dass es den entscheidenden Unterschied macht, ob sie ‚grün‘ sind oder nicht.“

(Autor: Wolfgang Spornraft)

Praxistipps für Unternehmen

Nachhaltiges Handeln beginnt im Unternehmen selbst – mit konkreten Maßnahmen, die Ressourcen schonen, CO₂-Emissionen reduzieren und langfristigen Mehrwert schaffen.
In dieser Übersicht finden Sie praxisnahe Ansätze, mit denen Sie einen Beitrag für Ihr Unternehmen und die Region Ostbayern leisten können. Die einzelnen Themenblöcke enthalten außerdem weiterführende Materialien, die Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen. 

ENERGIE & ENERGIEEFFIZIENZ

Mit wenig Aufwand CO₂, Ressourcen und Kosten sparen.

Mit gezielten Maßnahmen zur Energieeinsparung können Unternehmen ihre CO₂-Bilanz verbessern, Betriebskosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Schon kleine Veränderungen – von LED-Beleuchtung über intelligentes Energie-Monitoring bis hin zu effizienten Maschinen und Klimasteuerung – haben spürbare Wirkung. Erfahren Sie, wie Sie Energie effizient nutzen und gleichzeitig Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

MEHR ERFAHREN!

Kreislaufwirtschaft & Materialeinsatz

Ressourcen clever nutzen, Abfall vermeiden und Wertstoffe erhalten.

Durch intelligente Produktgestaltung, recycelte Materialien und klare Rücknahmesysteme können Unternehmen Abfall reduzieren, Kosten sparen und wertvolle Ressourcen im Kreislauf halten. Kreislaufwirtschaft macht Prozesse effizienter und stärkt die regionale Wertschöpfung.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Mobilität

Wege neu gestalten: emissionsarm unterwegs, attraktiv für Mitarbeitende.

Mit Jobrädern, E-Ladepunkten, ÖPNV-Zuschüssen und guten Homeoffice-Regelungen können Unternehmen Emissionen senken und gleichzeitig Kosten sparen. Nachhaltige Mobilität stärkt Gesundheit, Arbeitgeberattraktivität und regionale Klimaziele.

MEHR ERFAHREN!

Kantine, Lebensmittel & regionale Beschaffung

Durch Nutzung regionaler Produkte Abfall & Emissionen reduzieren.

Regionale Lebensmittel, weniger Food Waste und bewusste Menüplanung verbessern die Umweltbilanz und stärken regionale Erzeuger. Nachhaltige Verpflegung ist unkompliziert und zeigt sofort Wirkung.

MEHR ERFAHREN!

Biodiversität am Unternehmensstandort

Artenvielfalt fördern, Grünflächen gestalten und so das Klima stärken.

Blühflächen, naturnahe Firmengelände und zusätzliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen fördern die Artenvielfalt und verbessern gleichzeitig das Mikroklima am Unternehmensstandort. Schon kleine Maßnahmen können dabei große ökologische Effekte entfalten – direkt vor der eigenen Haustür.

MEHR ERFAHREN!

Wasserverbrauch & Wassermanagement

Wasser clever nutzen und Ressourcen und Kosten sparen.

Durch effizientere Technik, intelligente Messsysteme und bewussten Umgang lässt sich der Wasserverbrauch erheblich senken. Nachhaltiges Wassermanagement spart Kosten und schützt eine zunehmend knappe Ressource.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Beschaffung & Lieferketten

Mit verantwortungsvollem Einkauf Emissionen einsparen.

Transparente Lieferketten, nachhaltige Materialien und faire Standards reduzieren Risiken und schaffen Vertrauen. Unternehmen profitieren langfristig von stabilen Partnerschaften und einer besseren CO₂-Bilanz.

MEHR ERFAHREN!

Digitalisierung

Technologische Fortschritte nutzen und digital nachhaltiger werden.

Digitale Tools sparen Papier, optimieren Prozesse und reduzieren Energieverbrauch. Die Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um Nachhaltigkeit effizient und messbar zu gestalten.

MEHR ERFAHREN!

Mitarbeitende einbinden & Bewusstsein schaffen

Alle mitnehmen und gemeinsam nachhaltiger handeln.

Nachhaltigkeit wird erfolgreich, wenn alle mitziehen. Workshops, Ideenprogramme und klare Kommunikation schaffen Motivation und echte Beteiligung im Unternehmen.

MEHR ERFAHREN!

CO₂-Bilanzierung & Reporting

Emissionen verstehen und durch Transparenz wirksam reduzieren.

Mit einer CO₂-Bilanz schaffen Unternehmen Klarheit über ihre Emissionen und erkennen die größten Hebel zur Reduktion. Reporting schafft Transparenz und stärkt die Glaubwürdigkeit.

MEHR ERFAHREN!

Jetzt handeln

Nachhaltigkeit erfolgreich umzusetzen bedeutet, voneinander zu lernen und bewährte Ansätze auszuprobieren. Unsere Mitglieder zeigen, wie verschiedene Maßnahmen in der Praxis wirken – von Energieeffizienz über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Mitarbeitereinbindung.
In den Erfolgsstories finden Sie detaillierte Praxisberichte, die konkrete Erfahrungen und Ergebnisse darstellen. Zusätzlich bieten die Websites unserer Mitglieder wertvolle Informationen, Anregungen und Best Practices, die Unternehmen direkt umsetzen können, um ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie zu stärken.

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