Jetzt mitmachen
mitmachen

Gute Gründe für OHA! DER ANTRIEB

Im Herbst 2019 gehen bundesweit mehr als 1,4 Millionen Menschen auf die Straße und folgen damit dem Aufruf der weltweiten #FridaysForFuture-Bewegung. Mit Sorge um ihre Zukunft demonstrieren insbesondere junge Menschen gegen eine drohende Klimakatastrophe. 

Wir verstehen die Wut unserer Kinder. Sie müssen mit den langfristigen Folgen des Klimawandels leben und nicht zuletzt die Wirtschaft von morgen gestalten.

Als gegenwärtige Gestalter unserer Wirtschaft und Gesellschaft nehmen wir die Warnungen und Forderungen sehr ernst. Wir müssen wichtige Weichen für eine lebenswerte Umwelt stellen und damit die Zukunft in unserem Handeln berücksichtigen. Denn die nachfolgenden Generationen haben ein Recht auf ein gutes Leben. 

KLIMAZIELE

Wie die #FridaysForFuture-Bewegung haben sich verschiedene politische und gesellschaftliche Ebenen Ziele gesetzt, um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzuwirken. Basis ist meist das Pariser Klimaabkommen. Dieses wurde 2015 im Rahmen der sogenannten „COP 21“ Klimakonferenz beschlossen.

Nach vielen Jahren Verhandlung verpflichteten sich darin erstmals alle Staaten, auf nationaler Ebene konkrete Beiträge zum Klimaschutz zu ermitteln, Maßnahmen zu beschließen und diese auch umsetzen.

Als vorrangig messbares Ziel des Abkommens wird die Reduzierung von Emissionen angestrebt.

Kohlen­stoff
Dioxid

Die Klimaschutzziele der EU und Deutschlands sind ehrgeizig: Im Vergleich zu 1990 sollen die jährlichen Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95% sinken.

Zwischenziele sind für 2020 und 2030 gesetzt.

Insbesondere bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist die Wirtschaft gefragt. Hier zählen nicht nur die großen, oft komplexen und teuren Maßnahmen, sondern in Summe auch die vielen kleinen Anstrengungen der einzelnen Unternehmerinnen und Unternehmer.
 

FAKT: Lage spitzt sich zu

Der Klimawandel ist Fakt, das zeigt nicht zuletzt die Forschung: Nach der Auswertung von mehr als 12.000 Studien weltweit sind heute 97 Prozent der führenden Klima-Experten sicher, dass die aktuellen Veränderungen menschengemacht sind und weit über die zyklisch auftretenden natürlichen Klimaveränderungen hinausgehen. (1)

Und die Lage spitzt sich seit der Jahrtausendwende nochmals drastisch zu. Seit Aufzeichnung der weltweiten Durchschnittstemperaturen im Jahr 1880 traten 16 der 17 wärmsten Jahre nach dem Jahr 2000 auf. (2) Die Top-Ten Rangfolge der wärmsten Jahre seit 1880 lautet: 2010, 2005, 1998, 2003, 2002, 2006, 2009, 2007, 2004 und 2012.  

Damit verbunden ist ein Anstieg der Wassertemperaturen in den Weltmeeren um 0,5 Grad in den Jahren 1980 bis 2015. (3) Das wiederum führt zu einer drastischen Eisschmelze an den Polen. Das arktische Meereis etwa schrumpft von Jahr zu Jahr um 2,7 Prozent in seiner Ausdehnung und Grönland - bekannt als unberührtes Paradies aus unendlichen weißen Weiten - verliert 250 bis 300 Milliarden Tonnen Eis - pro Jahr! (4) 

Da braut sich was zusammen

Diese Darstellung der „global temperature spiral“ zeigt, wie der Druck im Kessel steigt. Angefangen von den ersten Daten zur Temperatur auf diesem Planeten schraubt sich der Jahreskreis vom Jahr 1850 hinauf in die Gegenwart. Der Radius, die Temperatur, nimmt schon jetzt immer schneller zu.

Mit den weniger optimistischen Projektionen bis 2100 ist der Fünf-Grad-Kreis allein mit den Emissionen des Menschen satt überschritten. Dabei nicht eingerechnet: Wir spielen Domino. Die richtig großen Steine stehen in der Arktis, Permafrost, und auf dem Meeresgrund, Methanhydrat. Und sie wackeln bedrohlich. Wenn sie fallen, haben wir die Kontrolle verloren.

Bildquelle: www.climate-lab-book.ac.uk

Dramatische Veränderungen

All diese dramatischen Veränderungen betreffen die Zivilisation immer stärker in Form von Umweltkatastrophen wie Stürmen, Sturmfluten oder extremen Wetterlagen. Insgesamt hat sich die Zahl dieser Ereignisse seit 1980 verdreifacht. (5) Auch in Deutschland sind die Auswirkungen spürbar. Da sich der Meeresspiegel im globalen Durchschnitt in den vergangenen Jahrzehnten um 20 cm gehoben hat und auch Nord- und Ostsee jährlich um 1,8 Millimeter zulegen, fallen die Springfluten an den deutschen Küsten deutlich höher aus als früher. (6) 

Wurzel allen Übels ist der globale CO2-Ausstoß, der sich in den Jahren der fortschreitenden technischen und industriellen Entwicklung radikal vervielfacht hat. Alleine in Deutschland wurden von Industrie und Gesellschaft im Jahr 2017 zum Beispiel 799 Megatonnen CO2 ausgestoßen. Das entsprach einem Pro-Kopf Ausstoß von 8,88 Tonnen pro Einwohner. (2)

Diese Rechnung zeigt, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zur Klimabilanz leisten und ebenfalls seine Hand an die Not-Bremse legen kann. OHA! hat sich verpflichtet, in diesem Prozess in Ostbayern ein Verbund aus Gleichgesinnten und mutigen Vorreitern auf Unternehmensseite zu sein und konkret zu handeln.

Quellen:  

  • Schulz, C.; CareElite.de (2019): Klimawandel Statistiken, Fakten, Zahlen, Daten & Studien 2018/2019. www.careelite.de/klimawandel-statistiken-fakten/ 
  • 1: Cook, J.; Nuccitelli, D.;Green, S.; u.a.: Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature. (Stand: 15.05.2013). iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024. [23.12.2019]. 
  • 2: Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH: Klimawandel – eine Faktenliste. www.klimafakten.de/meldung/klimawandel-eine-faktenliste. [24.10.2019]. 
  • 3: CNOAA National Centers for Environmental information, Climate at a Glance: Global Time Series (Stand: Oktober 2019) von https://www.ncdc.noaa.gov/cag/global/time-series/globe/ocean/ytd/12/1880-2017. [24.10.2019]. 
  • 4: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2018): Klimaschutz in Zahlen – Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik. Ausgabe 2018. S. 15. 
  • 5: National Geographic: 7 Fakten zum Klimawandel. www.nationalgeographic.de/7-fakten-zum-klimawandel. [09.08.2019]. 
  • 6: Brasseur, G., Jacob, D., Schuck-Zöller, S.: Klimawandel in Deutschland – Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven, 2017, S. 78 – 83. 

Mit
machen

Handeln statt reden! Schließen Sie sich unserer Unternehmerinitiative an und tragen Sie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei. Erfahren Sie mehr über die Vorteile als Macher, Pate oder Botschafter.

Jetzt mitmachen