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JETZT HandelnERFOLGSSTORIES

Erfolgsgeschichten unserer Mitglieder

Die Erfolgsgeschichten unserer OHA! Mitglieder zeigen, dass nachhaltiges Handeln in Unternehmen keine abstrakte Idee, sondern gelebte Realität ist. Sie machen sichtbar, wie Betriebe, Institutionen und engagierte Menschen in Ostbayern konkrete Schritte gehen, um Ressourcen zu schonen, CO₂ zu reduzieren und ihre Arbeitsweisen zukunftsfähig zu gestalten.

Gleichzeitig wollen wir Sie mit diesen Geschichten inspirieren: Sie zeigen, dass jede Maßnahme – egal in welchem Umfang – Wirkung entfaltet und andere motiviert, selbst aktiv zu werden. Hier erfahren Sie, wie unsere Mitglieder Herausforderungen meistern, innovative Projekte umsetzen und gemeinsam an einer nachhaltigeren Region arbeiten.
Diese Berichte verdeutlichen, dass Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit nicht nur notwendig, sondern auch machbar, messbar und lohnenswert ist.

Erfolgsstory Projekt 29: Beim Umweltschutz bewirken kleine Schritte Großes

Seine Mitstreiter im Kampf gegen den Klimawandel sieht Christian Volkmer besonders bei den kleinen und mittelständischen Gewerbetreibenden. Volkmer ist der zweite Vorsitzende der Unternehmerinitiative OHA!. Das liegt nahe, denn der Regensburger IT-Unternehmer sitzt auch im Vorstand beim Bund der Selbständigen. „Ich bin das Bindeglied zu den kleineren Unternehmen“, sagt er. Damit adressiert er eine von der großen Klimapolitik weitgehend vergessene Gruppe von Entscheidern, die unterm Strich den Unterschied ausmachen. „Da kann man einen großen Impact erzielen.“

Ideologie geht am Thema vorbei
Dabei braucht es für Volkmer nicht „den zwanzigsten universitären Cluster und die fünfzigste Industrieallianz“, sagt er. Er kennt viele kleine Betriebe mit raffinierten Ideen und Projekten für Umweltschutz. „Das sind Menschen, die sich Gedanken machen. Bei ihnen geht vieles schneller als in Großunternehmen, denn sie sind agiler und wollen mit sowas vorangehen.“ Er erlebe aber auch, dass manch einer nicht einsehen will, dass Nachhaltigkeit für ihn ein Mehrwert und kein Nachteil ist. Dabei rechnet sich Nachhaltigkeit, etwa finanziell in Form reduzierter Energiekosten. Die Diskussion sei aber aufgeladen und ideologisch, wobei dem Thema vielerorts „ein negativer grüner Anstrich“ anhafte. Die konkrete Sorge: Nicht noch eine Vorschrift, nicht noch eine Vereinbarung, die eingehalten werden muss.

Und hier kommt OHA! ins Spiel. Ziel der Initiative ist es, nachhaltige Konzepte in den Betrieben umzusetzen – ohne Dogmen, ohne Denkverbote und vor allem freiwillig. Christian Volkmer sagt, OHA! wolle Hilfestellung geben bei Fragen wie: Wie finde ich den Zugang zum Thema nachhaltiges Wirtschaften? Wie packe ich es an? „Es geht um pragmatische Lösungen, ohne zu überfordern und ohne Hürden aufzubauen. Egal, wie klein der Beitrag ist, die Summe wird es ausmachen“, sagt er.

Mehr Forschung, mehr Entwicklung!
Auch nachhaltige Geschäftsideen können so vorangetrieben werden. „Wir haben vieles, was wir bei unseren Kunden sehen“, berichtet Volkmer aus seinem Berateralltag. „Mobil mit Wasserstoff, aber auch Nachhaltigkeit im Homeoffice, um dort die CO2-Strategie nicht aus den Augen zu verlieren.“ Vernetzung, wie OHA! sie bietet, kann hier nützlich sein. „Allein der Kontakt mit Hochschulen ist etwas, wo wir bei OHA! ganz intensiv helfen können“, sagt Volkmer. So kämen diese nachhaltigen Konzepte auf den Prüfstand, damit auf dem Weg zur Marktreife nicht länger der wissenschaftliche Hintergrund fehle. „Wir brauchen viel mehr Forschung und Entwicklung. Neben Einsparung und Optimierung sind ganz viele neue Ideen gefordert – vielleicht auch verrückte Ideen. Nur so können wir etwas nachhaltig zum Besseren wenden.“

Oft sind es aber schon Kleinigkeiten, mit denen im Betriebsablauf, bei der Heizung von Büros, im Produktdesign viel CO2-Ausstoß vermieden werden, ein Anfang gemacht werden kann. Zahlreiche kleine Schritte von einer großen Gruppe von Betrieben und Geschäftsleuten können zusammen viel bewegen. Jedes Unternehmen kann seinen Beitrag leisten, um die drohende Klimakrise als eines der größten Probleme unserer Zeit abzuwenden. „Die globale Erwärmung wird für alle dramatische Folgen haben – auch für alle Unternehmer, große wie kleine.“

(Autor: Wolfgang Spornraft)

Praxistipps für Unternehmen

Nachhaltiges Handeln beginnt im Unternehmen selbst – mit konkreten Maßnahmen, die Ressourcen schonen, CO₂-Emissionen reduzieren und langfristigen Mehrwert schaffen.
In dieser Übersicht finden Sie praxisnahe Ansätze, mit denen Sie einen Beitrag für Ihr Unternehmen und die Region Ostbayern leisten können. Die einzelnen Themenblöcke enthalten außerdem weiterführende Materialien, die Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen. 

ENERGIE & ENERGIEEFFIZIENZ

Mit wenig Aufwand CO₂, Ressourcen und Kosten sparen.

Mit gezielten Maßnahmen zur Energieeinsparung können Unternehmen ihre CO₂-Bilanz verbessern, Betriebskosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Schon kleine Veränderungen – von LED-Beleuchtung über intelligentes Energie-Monitoring bis hin zu effizienten Maschinen und Klimasteuerung – haben spürbare Wirkung. Erfahren Sie, wie Sie Energie effizient nutzen und gleichzeitig Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

MEHR ERFAHREN!

Kreislaufwirtschaft & Materialeinsatz

Ressourcen clever nutzen, Abfall vermeiden und Wertstoffe erhalten.

Durch intelligente Produktgestaltung, recycelte Materialien und klare Rücknahmesysteme können Unternehmen Abfall reduzieren, Kosten sparen und wertvolle Ressourcen im Kreislauf halten. Kreislaufwirtschaft macht Prozesse effizienter und stärkt die regionale Wertschöpfung.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Mobilität

Wege neu gestalten: emissionsarm unterwegs, attraktiv für Mitarbeitende.

Mit Jobrädern, E-Ladepunkten, ÖPNV-Zuschüssen und guten Homeoffice-Regelungen können Unternehmen Emissionen senken und gleichzeitig Kosten sparen. Nachhaltige Mobilität stärkt Gesundheit, Arbeitgeberattraktivität und regionale Klimaziele.

MEHR ERFAHREN!

Kantine, Lebensmittel & regionale Beschaffung

Durch Nutzung regionaler Produkte Abfall & Emissionen reduzieren.

Regionale Lebensmittel, weniger Food Waste und bewusste Menüplanung verbessern die Umweltbilanz und stärken regionale Erzeuger. Nachhaltige Verpflegung ist unkompliziert und zeigt sofort Wirkung.

MEHR ERFAHREN!

Biodiversität am Unternehmensstandort

Artenvielfalt fördern, Grünflächen gestalten und so das Klima stärken.

Blühflächen, naturnahe Firmengelände und zusätzliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen fördern die Artenvielfalt und verbessern gleichzeitig das Mikroklima am Unternehmensstandort. Schon kleine Maßnahmen können dabei große ökologische Effekte entfalten – direkt vor der eigenen Haustür.

MEHR ERFAHREN!

Wasserverbrauch & Wassermanagement

Wasser clever nutzen und Ressourcen und Kosten sparen.

Durch effizientere Technik, intelligente Messsysteme und bewussten Umgang lässt sich der Wasserverbrauch erheblich senken. Nachhaltiges Wassermanagement spart Kosten und schützt eine zunehmend knappe Ressource.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Beschaffung & Lieferketten

Mit verantwortungsvollem Einkauf Emissionen einsparen.

Transparente Lieferketten, nachhaltige Materialien und faire Standards reduzieren Risiken und schaffen Vertrauen. Unternehmen profitieren langfristig von stabilen Partnerschaften und einer besseren CO₂-Bilanz.

MEHR ERFAHREN!

Digitalisierung

Technologische Fortschritte nutzen und digital nachhaltiger werden.

Digitale Tools sparen Papier, optimieren Prozesse und reduzieren Energieverbrauch. Die Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um Nachhaltigkeit effizient und messbar zu gestalten.

MEHR ERFAHREN!

Mitarbeitende einbinden & Bewusstsein schaffen

Alle mitnehmen und gemeinsam nachhaltiger handeln.

Nachhaltigkeit wird erfolgreich, wenn alle mitziehen. Workshops, Ideenprogramme und klare Kommunikation schaffen Motivation und echte Beteiligung im Unternehmen.

MEHR ERFAHREN!

CO₂-Bilanzierung & Reporting

Emissionen verstehen und durch Transparenz wirksam reduzieren.

Mit einer CO₂-Bilanz schaffen Unternehmen Klarheit über ihre Emissionen und erkennen die größten Hebel zur Reduktion. Reporting schafft Transparenz und stärkt die Glaubwürdigkeit.

MEHR ERFAHREN!

Jetzt handeln

Nachhaltigkeit erfolgreich umzusetzen bedeutet, voneinander zu lernen und bewährte Ansätze auszuprobieren. Unsere Mitglieder zeigen, wie verschiedene Maßnahmen in der Praxis wirken – von Energieeffizienz über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Mitarbeitereinbindung.
In den Erfolgsstories finden Sie detaillierte Praxisberichte, die konkrete Erfahrungen und Ergebnisse darstellen. Zusätzlich bieten die Websites unserer Mitglieder wertvolle Informationen, Anregungen und Best Practices, die Unternehmen direkt umsetzen können, um ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie zu stärken.

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