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JETZT HandelnERFOLGSSTORIES

Erfolgsgeschichten unserer Mitglieder

Die Erfolgsgeschichten unserer OHA! Mitglieder zeigen, dass nachhaltiges Handeln in Unternehmen keine abstrakte Idee, sondern gelebte Realität ist. Sie machen sichtbar, wie Betriebe, Institutionen und engagierte Menschen in Ostbayern konkrete Schritte gehen, um Ressourcen zu schonen, CO₂ zu reduzieren und ihre Arbeitsweisen zukunftsfähig zu gestalten.

Gleichzeitig wollen wir Sie mit diesen Geschichten inspirieren: Sie zeigen, dass jede Maßnahme – egal in welchem Umfang – Wirkung entfaltet und andere motiviert, selbst aktiv zu werden. Hier erfahren Sie, wie unsere Mitglieder Herausforderungen meistern, innovative Projekte umsetzen und gemeinsam an einer nachhaltigeren Region arbeiten.
Diese Berichte verdeutlichen, dass Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit nicht nur notwendig, sondern auch machbar, messbar und lohnenswert ist.

Erfolgsstory Haustechnik von INSYS Microelectronics - Kleine Solaranlage rechnet sich auch

„Das rentiert sich, seit der Stromerzeuger mit über 30 Cent pro kWh hinlangt“, erklärt Florian Froschmeier; Leiter Produktmanagement icom von INSYS MICROELECTRONICS und schaut über die kniehohen Solar-Paneele in den grauen Regensburger Hochnebel. Es pfeift gerade ganz ordentlich auf dem Dach, wo seit dem Bau des Firmengebäudes in der Hermann-Köhl-Straße eine kleine Photovoltaik-Anlage mit 30 kWp Leistung arbeitet. Immerhin deckt sie den Hausverbrauch des mittelständischen IT-Unternehmens übers Jahr gerechnet zu rund einem Drittel. „Viele Leute unterschätzen das.“

Darin enthalten: Die Versorgung der Sole-Wärmepumpe, die das System komplementiert. Die steht ganz unten im Haus.  Über die Tiefgarage geht es in den dicht gepackten Kellerraum mit Loch im Boden. 

Zwei armdicke Stahlrohre – Zu- und Ableitung der Pumpe – verschwinden im Brunnenrechteck. Die Technik holt sich das Wasser, mit dem sie arbeitet, aus 68 Metern Tiefe. 

Effizienz durch Solarstrom 

„Ein Teil Strom reicht, dass ich vier Teile Energie herausbekomme“, erklärt Froschmeier die Maschine. Das funktioniert auch dann, wenn man die Heizung braucht, im Winter.

Für den Sommer verwandelt sich das System in eine Klimaanlage. Den Wärmetransport ins Gebäude leistet winters ein Rohrsystem, das in die Decken der Büroetagen eingebaut wurde. Wenn es draußen heiß wird, dann strömt dort Wasser mit der Temperatur des Grundwassers, das sich stetig und wunderbar kühl unter dem Gebäude Richtung Donau bewegt. „Das ist sehr, sehr effizient und kostet – nichts.“

Das System ist so ausgelegt, dass es sich im Vergleich zu einer Gastherme, die rund die Hälfte weniger gekostet hätte, nach 20 Jahren Betrieb amortisiert. Mit in diese Rechnung einbezogen sind dabei auch die eingesparten Stromkosten im Sommer für eine nicht benötigte Klimaanlage.

Dieses Zahlenspiel ist über die lange Zeit nicht wirklich exakt. Die genaue Entwicklung auf dem Energie-Markt – in die eine wie die andere Richtung – ist schlicht nicht vorhersehbar. Aber die Richtung ist klar und die Politik drückt aufs Tempo. Solarthermien-, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sind dabei nur der Anfang von zukünftig immer mehr umweltfreundlich orientierten Techniken.

Solarenergie als sinnvolle Option

Weg von Fossil ist schon jetzt erheblich mehr als ein Lippenbekenntnis. Da könnte es gut sein, das sich so eine Anlage erheblich schneller rentiert. „Dass sich das über zwei Jahre rechnen muss, ist aber die falsche Denke“, sagt Froschmeier. Kurzfristig sei das viel Geld.

Die Entscheider in den Unternehmen seien da auch nicht anders als private Häuslebauer. Leute dächten „erst mal im Muster“. Wer nur auf den Nachbar schielt, schaut aber beim Thema Heiztechnik weit in die Vergangenheit. Der Bestand aktuell genutzter Systeme ist im Durchschnitt über 40 Jahre alt. „Und da verpasst man dann, dass etwas Neues sich auch im Geldbeutel bemerkbar macht.“

Das bei INSYS MICROELECTRONICS verbaute System hat sich bestens bewährt. Die Wartung abseits der gesetzlichen Regelung ist überschaubar. Im Haus hat sich Christoph Stadler, IT Manager des Unternehmens des Themas angenommen. Er kümmert sich intern um kleinere Störungen. Externer Service war dieses Jahr nur einmal nötig und das ging – für INSYS Ehrensache – natürlich per Fernwartung.

Die hier vorgestellte Heiztechnik ist dabei nicht die pauschale Optimal-Lösung für alle. „Du brauchst den richtigen Boden.“ Auch mit einer mäßig gedämmten Fertigungshalle wäre die Solewärmepumpe überfordert. Nachhaltige Techniken gibt es aber viele. Froschermeier ist überzeugt, dass ökologisch sinnvolles Heizen überall machbar ist: „Wie wir das hier bei INSYS geleistet haben, muss man einfach für jede Situation die richtige Anwendung finden. Öl baut heute auf jeden Fall keiner mehr in ein halbwegs vernünftiges Haus.“

Das System:

  • Solaranlage mit 30 kWp Leistung, gekoppelt mit Solewärmepumpe (Bohrtiefe des Brunnens: 68m) im Sommer als Klimaanlage genutzt
  • Mehrkosten bei Anschaffung im Vergleich zu Gastherme: 43 000 € (50%)
  • Einsparung Stromkosten: 30%
  • Amortisation spätestens nach 20 Jahren

(Autor: Wolfgang Spornraft)

Praxistipps für Unternehmen

Nachhaltiges Handeln beginnt im Unternehmen selbst – mit konkreten Maßnahmen, die Ressourcen schonen, CO₂-Emissionen reduzieren und langfristigen Mehrwert schaffen.
In dieser Übersicht finden Sie praxisnahe Ansätze, mit denen Sie einen Beitrag für Ihr Unternehmen und die Region Ostbayern leisten können. Die einzelnen Themenblöcke enthalten außerdem weiterführende Materialien, die Sie bei Ihren Vorhaben unterstützen. 

ENERGIE & ENERGIEEFFIZIENZ

Mit wenig Aufwand CO₂, Ressourcen und Kosten sparen.

Mit gezielten Maßnahmen zur Energieeinsparung können Unternehmen ihre CO₂-Bilanz verbessern, Betriebskosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Schon kleine Veränderungen – von LED-Beleuchtung über intelligentes Energie-Monitoring bis hin zu effizienten Maschinen und Klimasteuerung – haben spürbare Wirkung. Erfahren Sie, wie Sie Energie effizient nutzen und gleichzeitig Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

MEHR ERFAHREN!

Kreislaufwirtschaft & Materialeinsatz

Ressourcen clever nutzen, Abfall vermeiden und Wertstoffe erhalten.

Durch intelligente Produktgestaltung, recycelte Materialien und klare Rücknahmesysteme können Unternehmen Abfall reduzieren, Kosten sparen und wertvolle Ressourcen im Kreislauf halten. Kreislaufwirtschaft macht Prozesse effizienter und stärkt die regionale Wertschöpfung.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Mobilität

Wege neu gestalten: emissionsarm unterwegs, attraktiv für Mitarbeitende.

Mit Jobrädern, E-Ladepunkten, ÖPNV-Zuschüssen und guten Homeoffice-Regelungen können Unternehmen Emissionen senken und gleichzeitig Kosten sparen. Nachhaltige Mobilität stärkt Gesundheit, Arbeitgeberattraktivität und regionale Klimaziele.

MEHR ERFAHREN!

Kantine, Lebensmittel & regionale Beschaffung

Durch Nutzung regionaler Produkte Abfall & Emissionen reduzieren.

Regionale Lebensmittel, weniger Food Waste und bewusste Menüplanung verbessern die Umweltbilanz und stärken regionale Erzeuger. Nachhaltige Verpflegung ist unkompliziert und zeigt sofort Wirkung.

MEHR ERFAHREN!

Biodiversität am Unternehmensstandort

Artenvielfalt fördern, Grünflächen gestalten und so das Klima stärken.

Blühflächen, naturnahe Firmengelände und zusätzliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen fördern die Artenvielfalt und verbessern gleichzeitig das Mikroklima am Unternehmensstandort. Schon kleine Maßnahmen können dabei große ökologische Effekte entfalten – direkt vor der eigenen Haustür.

MEHR ERFAHREN!

Wasserverbrauch & Wassermanagement

Wasser clever nutzen und Ressourcen und Kosten sparen.

Durch effizientere Technik, intelligente Messsysteme und bewussten Umgang lässt sich der Wasserverbrauch erheblich senken. Nachhaltiges Wassermanagement spart Kosten und schützt eine zunehmend knappe Ressource.

MEHR ERFAHREN!

Nachhaltige Beschaffung & Lieferketten

Mit verantwortungsvollem Einkauf Emissionen einsparen.

Transparente Lieferketten, nachhaltige Materialien und faire Standards reduzieren Risiken und schaffen Vertrauen. Unternehmen profitieren langfristig von stabilen Partnerschaften und einer besseren CO₂-Bilanz.

MEHR ERFAHREN!

Digitalisierung

Technologische Fortschritte nutzen und digital nachhaltiger werden.

Digitale Tools sparen Papier, optimieren Prozesse und reduzieren Energieverbrauch. Die Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um Nachhaltigkeit effizient und messbar zu gestalten.

MEHR ERFAHREN!

Mitarbeitende einbinden & Bewusstsein schaffen

Alle mitnehmen und gemeinsam nachhaltiger handeln.

Nachhaltigkeit wird erfolgreich, wenn alle mitziehen. Workshops, Ideenprogramme und klare Kommunikation schaffen Motivation und echte Beteiligung im Unternehmen.

MEHR ERFAHREN!

CO₂-Bilanzierung & Reporting

Emissionen verstehen und durch Transparenz wirksam reduzieren.

Mit einer CO₂-Bilanz schaffen Unternehmen Klarheit über ihre Emissionen und erkennen die größten Hebel zur Reduktion. Reporting schafft Transparenz und stärkt die Glaubwürdigkeit.

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Jetzt handeln

Nachhaltigkeit erfolgreich umzusetzen bedeutet, voneinander zu lernen und bewährte Ansätze auszuprobieren. Unsere Mitglieder zeigen, wie verschiedene Maßnahmen in der Praxis wirken – von Energieeffizienz über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Mitarbeitereinbindung.
In den Erfolgsstories finden Sie detaillierte Praxisberichte, die konkrete Erfahrungen und Ergebnisse darstellen. Zusätzlich bieten die Websites unserer Mitglieder wertvolle Informationen, Anregungen und Best Practices, die Unternehmen direkt umsetzen können, um ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie zu stärken.

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