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Best-Practice-Austausch bei der Firma Lüdecke in Amberg – ein Unternehmen mit Ambition

Best-Practice-Austausch bei der Firma Lüdecke in Amberg – ein Unternehmen mit Ambition

AMBERG. In Zusammenarbeit mit der Firma LÜDECKE, Spezialist für Innovative Kupplungssysteme und Vorzeigeunternehmen im Bereich nachhaltiges Unternehmertum in Ostbayern, veranstaltete OHA! am 07. Juli 2022 einen Best-Practice-Austausch für Mitglieder und Interessierte.

Geschäftsführer Klaus Herdegen eröffnete die Veranstaltung in der Lüdecke Akademie und freute sich darüber, mit der Mitgliedschaft bei OHA! Ostbayern handelt einem Netzwerk anzugehören, das aktiv und zielstrebig das Ziel verfolgt, Ostbayern zu einer vorbildlichen Klimaregion zu führen. Die Firma Lüdecke sei in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz schon lange Zeit engagiert und verfolge mit dem Green Company Konzept eine sinnvolle Verbindung zwischen Ökonomie und Ökologie, so Herdegen Von der Mitgliedschaft bei OHA! verspreche er sich Messinstrumente an die Hand zu bekommen, um auf dem Weg zur Klimaneutralität zügig voranzugehen.

„Die Natur verwendet von allem so wenig wie möglich“, mit diesem Zitat des Naturwissenschaftlers Johannes Kepler unterstrich der Gründer der OHA! Initiative, Eduard B. Wagner, die Aufgabe der Unternehmen für die Zukunft. Menschen bräuchten Vorbilder, so Wagner. Daher könne gerade ein Zusammenschluss der Ostbayerischen Wirtschaft ein Zeichen setzen und damit zum Klimavorbild werden. Handeln sei dringend geboten, denn der Klimawandel dulde keinen Aufschub. Mit diesen Worten gab Wagner anschließend das Wort an die beiden Referenten, die durch das OHA!-Netzwerk für die Veranstaltung gewonnen werden konnten.

Prof Dr. Markus Schmitt, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der HAW Landshut zeigte in seinem Vortrag mit dem Titel „Unternehmen im Spannungsfeld der Nachhaltigkeit“ auf, in welchen Bereichen der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen, wir durch unser Wirtschaften und unsere Lebensform bereits über die Grenzen hinaus gegangen seien. Deutschland bräuchte angesichts des bisherigen Ressourcenverbrauchs und der Treibhausemissionen drei Erden, um weiterhin in der bisherigen Form wirtschaften zu können. Auch er setzte die Ziele der Ökonomie und der Ökologie miteinander in Verbindung, indem er betonte, dass Nachhaltigkeitswissenschaftler:innen und Unternehmen viel voneinander lernen könnten. Um die Ziele im Hinblick auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen erreichen zu können, sei es besonders wichtig, dass die fünf Akteursgruppen Unternehmen, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft sowie jede Einzelperson aktiv würden. Die Initiative OHA!! setze dabei die notwendige Klammer um diese wichtigen Akteure auf dem Weg zur Klimaneutralität, so Professor Schmitt.

Bernhard Schwager, Geschäftsführer der OmniCert Consulting GmbH, der unter anderem seit Mai 2008 Obmann des Ausschusses Umweltmanagementsystem/Umweltaudit im deutschen Institut für Normung ist, veranschaulichte anhand realer Beispiele, wie stark das Vorankommen des Wandels zu einer klimaneutralen Gesellschaft durch die komplizierte Rechtslage ausgebremst wird. So dauere es beispielsweise sieben Jahre, ein Windrad zu bauen, da aus bürokratischen Gründen zu viel Zeit bei der Planung verloren gehe. Es liege daher an den Unternehmen, politischen Druck aufzubauen, um in Ihren Bemühungen, nachhaltig zu wirtschaften schneller voranzukommen.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden bei einer Führung durch die Produktionshallen von LÜDECKE einen Einblick über die bereits umgesetzten Maßnahmen und die Zukunftspläne für eine effiziente Energieversorgung des Unternehmens.

Ein Erfahrungsaustausch zwischen den Anwesenden, rundete die gelungene Veranstaltung in Amberg ab.

 

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