Was Unternehmen tun könnenNachhaltige Beschaffung & Lieferketten
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Einkauf und Lieferketten bestimmen maßgeblich die ökologische Wirkung eines Unternehmens. Nachhaltige Beschaffung bedeutet: Ressourcen schonen, Risiken reduzieren und regionale bzw. zertifizierte Lieferanten stärken. Gerade für KMU gibt es heute klare Standards und einfach nutzbare Tools für mehr Transparenz.
Maßnahmen
Nachhaltige Einkaufsrichtlinie formulieren:
- Kriterien wie Umweltzertifikate, Transportwege, Recyclinganteile
- Verpflichtend für alle Abteilungen
Regionale Lieferanten bevorzugen:
- Kürzere Wege = direkte CO2-Einsparung
- Stärkung der regionalen Wirtschaft
- Weniger Lieferkettenrisiken (z. B. Unfallgefahr und Beschädigung der Ware)
Nachhaltige Materialien & Verpackungen:
- FSC-/PEFC-Holz (auf Echtheit der Zertifizierungen bzw. Produktionsbedingenen der jeweiligen Länder achten)
- Cradle-to-Cradle-Produkte miteinbeziehen
- Recycelte oder biologisch abbaubare Verpackungen
Lieferantenbewertung:
- Fragebögen
- Nachweise von Zertifikaten
- Partnerschaftliche Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen
Jetzt handeln!
Nachhaltige Beschaffung schafft langfristige Stabilität, reduziert Abhängigkeiten und stärkt regionale Wertschöpfung. Unternehmen machen sich unabhängiger von globalen Risiken und erzielen klare ökologische Effekte – von CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung bis zur Abfallvermeidung. Gleichzeitig schafft Transparenz Vertrauen bei Kund:innen und Mitarbeitenden.
IHK: Leitfaden für Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Deutscher Nachhaltigkeitskodex: Lieferkettengesetz
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Nachhaltige, strategische Beschaffung