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Erfolgsstory Vom Krisenmodus zur Klimachance: Wie digitale Transformation Nachhaltigkeit antreibt

Vom Krisenmodus zur Klimachance: Wie digitale Transformation Nachhaltigkeit antreibt 

Im März 2019 bleibt Carpe verba! erst einmal keine Wahl: Die Corona-Pandemie schiebt Präsenzveranstaltungen von heute auf morgen einen Riegel vor und zwingt die Firma zur Umstellung ihrer Formate:  Innerhalb weniger Wochen wird das komplette Angebot – Trainings, Workshops und Coachings – in digitale Räume verlagert. Zunächst aus der Not heraus geboren, entpuppt sich diese Transformation heute als kleine Erfolgsgeschichte für das Unternehmen – insbesondere in Bezug auf nachhaltiges Handeln. 

Digitalisierung als Schlüssel zu Nachhaltigkeit 

So gestaltet Carpe verba! auch heute noch rund 40 % der Formate online – ein Meilenstein, der nicht nur Flexibilität schafft, sondern auch die Umwelt schützt. Allein durch die Reduzierung von Reiseaktivitäten werden pro Training im Schnitt etwa 20 Kilogramm CO₂ eingespart. Online-Trainings ersetzen zusätzlich die oft arbeitszeitraubende Anreise durch einen simplen Klick und machen damit auf Auftraggeber- sowie Auftragnehmerseite Ressourcen frei. Mit Hilfe durchdachter Methoden passiert das ohne Qualitätsverlust, dafür mit spürbarem Effekt für den ökologischen Fußabdruck. 

Bewusster Einsatz von Präsenzveranstaltungen  

Trotzdem bleibt der persönliche Austausch für Carpe verba! ein zentraler Wert. Gerade bei sensiblen Transformationsprozessen ist das direkte Gespräch oft unverzichtbar und persönlicher Austausch bleibt in vielen Bereichen unersetzlich. Versuche, das Unersetzbare zu ersetzen, sind an diesen Punkten weder sinnvoll noch ressourcenschonend. 
Heute jedoch prüft das Unternehmen jeden Einsatz sorgfältig und bewusst: Wo schaffen digitale Formate echten Mehrwert – und wo braucht es weiterhin die persönliche Begegnung? 

Nachhaltigkeit digital gedacht – und konsequent gelebt 

Hinter den Kulissen setzt das Unternehmen mittlerweile beinahe vollständig auf digitale Arbeit. Nicht nur in den Live-Online-Trainings, sondern auch in der internen Zusammenarbeit kommen nun statt Zettel und Stift digitale Kollaborationsplattformen zum Einsatz: 90 % der Konzeptions- und Planungsarbeit läuft heute digital. Dies reduziert den Verbrauch von Büromaterialien und steigert an vielen Stellen sogar die Effizienz der Zusammenarbeit.  Dabei will auch in der digitalen Welt das Schonen von Ressourcen mitgedacht werden: Von der effizienten Plattformnutzung über sparsame Serverstrukturen bis hin zu bewusster Datenhygiene. Nachhaltiges Denken endet nicht mit der Wahl des Veranstaltungsformats. 

Unsere Bilanz: Nachhaltigkeit und Transformation gehen Hand in Hand 

Die digitale Transformation ist für Carpe verba! heute mehr als ein kurzfristiger Anpassungsprozess. Sie entpuppt sich an vielen Stellen als Chance, um die Vision einer nachhaltigen, verantwortungsvollen Arbeitskultur aktiv zu gestalten und zu erleben, dass Effizienzsteigerung und das Schonen von Ressourcen Hand in Hand gehen können.  

Diese Erfahrung steht jedoch nicht nur für einen Hebel in der Gestaltung des ökologischen Fußabdrucks, sondern exemplarisch für eine Haltung: Veränderung mag herausfordernd sein – doch sie setzt Anreize, Bestehendes zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken. Dieses Mindset ist für das Unternehmen auch im Thema Nachhaltigkeit der Schlüssel zur Handlungsfähigkeit: Jede Krise birgt die Chance, alte Muster zu hinterfragen und Arbeitsweisen neu zu denken - für unternehmerische Resilienz, nachhaltiges Handeln und eine Kultur, die Zukunft gestaltet, statt abzuwarten. 

 

Was Unternehmen tun können:

Beim Umweltschutz geht es nicht um Groß oder Klein, sondern um das Tun an sich, denn viele kleine Fortschritte und Verbesserungen haben später eine große Wirkung.

Die folgende Liste bietet Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Egal ob Handwerksbetrieb, Dienstleistungsunternehmen oder Industriekonzern, in der Liste ist für jede Größe und jedes Budget etwas dabei.

Mitarbeiter sensibilisieren

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter durch eine wöchentliche Email, etwas möglichst mit dem Rad in die Arbeit zu fahren oder anzuregen den eigenen CO2 Ausstoß zu reduzieren.

JobRad Angebot für Mitarbeiter

Tun Sie etwas für das Klima und für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Mit JobRad wird ein neu angeschafftes Fahrrad für den Arbeitsweg von der Steuer absetzbar.

Sustainability-Board

Führen Sie ein schwarzes Brett für Ihre Mitarbeiter ein, um Vorschläge für aktiven Umweltschutz zu machen.

Trinkwasserspender installieren

Installieren Sie einen Trinkwasserspender in Ihrem Unternehmen oder regen Sie Ihre Mitarbeiter an Leitungswasser zu trinken. Jeder Liter Leitungswasser spart 220g CO2 im Vergleich zu einem Liter Trinkwasser in PET Flaschen ein.

Heizungstechnik erneuern

15% des CO2 Ausstoßes in Bayern werden für die Beheizung gewerblich genutzter Gebäude ausgestoßen. Häufig ist die Heiztechnik veraltet und nicht auf dem Stand der Technik. Es ist technisch problemlos möglich, auch Gewerbebauten umweltfreundlich zu beheizen. Eine Vielzahl an Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl, lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerker beraten.

Ventilator unter dem Dach

Warme Luft steigt nach oben, der Heizbedarf vor allem in schlecht gedämmten Industriehallen mit großer Höhe ist deshalb besonders groß. Ventilatoren unter dem Dach drücken die warme Luft wieder zum Boden. Die Heizkosten lassen sich häufig um 40% senken, bei geringen Investitionskosten.

Smarte Beleuchtung

Installieren Sie Energiesparende LED Leuchtmittel gepaart mit Präsenzsensoren und verhindern Sie unnötigen Energieverbrauch in leeren Gebäuden. 

Bezug von EEG-Strom oder Power Purchase Agreement

In Deutschland werden ~30% des CO2 Ausstoßes bei der Stromerzeugung ausgestoßen. Dies geschieht auch heute noch zu einem großen Teil in Kohle-Kraftwerken. Durch den Bezug von EEG-Strom oder ein Power-Purchase-Agreement für Großabnehmer, fördern Sie aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien.

Produktentwicklung optimieren

Bei produzierenden Unternehmen entstehen durchschnittlich 60% des CO2 Ausstoßes Produktbezogen. Optimieren Sie Ihre Produkte bereits in der Entwicklung durch Vermeidung von Verpackungen oder die Nutzung umweltfreundlicher Materialien, z.B. Kunststoff-Recyclat.

Prozesswärme zurückgewinnen

In Produzierenden Unternehmen entsteht sehr viel Abwärme. Diese Abwärme lässt sich häufig gewinnbringend einsetzen um den Primärenergieverbrauch zu reduzieren. Setzten Sie sich mit einer Fachfirma in Verbindung.

Einsatz effizienter Pumpen

Etwa 10% der weltweiten elektrischen Energie wird für Pumpanwendungen aufgewendet. Durch den Einbau bedarfsgeregelte Pumpen, lassen sich bis zu 80% Energie und Kosten einsparen.

PV-Anlage auf freien Flächen

Jeder Quadratmeter Photovoltaik reduziert 600 kg CO2 / Jahr und bringt zusätzlich Rendite.

Papierverbrauch reduzieren

Digitalisieren Sie Belege, Beipackzettel, Handbücher, Rechnungen und Gehaltsabrechnungen in Ihrem Unternehmen. Damit steigern Sie Ihre Effizienz und tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.

Elektrofahrzeuge als Dienstwagen

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Option ein Elektroauto als Dienstwagen zu wählen oder nehmen Sie Elektrofahrzeuge in Ihre Firmenwagen-Flotte auf und sichern sich so attraktive Fördermöglichkeiten. Bei häufig gefahrenen Kurzstrecken reduzieren Sie den CO2 Ausstoß um bis zu 40%, bei Bezug von Ökostrom um 90%.