Als mittelständisches Familienunternehmen, das seit Jahrzehnten in Ostbayern und Sachsen verwurzelt ist, fühlen wir uns als Firmengruppe Rösl mit unserer Region und ihrer Natur tief verbunden. Mit unserem Produkt- und Leistungsspektrum decken wir alle Anforderungen der Bauwirtschaft ab und wollen dabei nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich wirken. Diese Haltung prägt unser tägliches Handeln auf unseren Baustellen und in unseren Abbaugebieten. Wir möchten ein Beispiel dafür geben, dass nachhaltiges Handeln im Mittelstand möglich ist – und dass es vor allem dort beginnt, wo Verantwortung ernst genommen wird: vor Ort, in der Region, bei den Menschen, die mit und von unserem Unternehmen leben.
Wie wir Verantwortung leben
Die unterschiedliche Bodenstruktur und Bodenzusammensetzung, die durch den Abbau von Rohstoffen entstehen, bieten äußerst gute Lebensräume für viele Arten auf engen Raum. Durch gezielte Pflege und Artenschutzmaßnahmen, die auch während des laufenden Betriebs erfolgen, sorgt ein firmeneigenes Team aus einem Ranger und einer Biologin zusammen mit Mitarbeitern vor Ort dafür, dass stetig neue Lebensräume für Arten entstehen.
Auf unseren betriebseigenen Flächen arbeiten wir mit Bio-Landwirten zusammen und fördern z. B. durch Benjeshecken, Blühstreifen und strukturreiche Flächen artenreiche Kulturlandschaften. Gleichzeitig stärken wir regionale Kreisläufe: Für unsere Mitarbeitenden beziehen wir Produkte aus Ökokisten oder direkt von Landwirten aus der Umgebung. Gemeinsame Müllsammelaktionen zeigen, dass Naturschutz bei uns Teil der Unternehmenskultur ist.
Rund um unsere Standorte und bei Veranstaltungen pflanzen wir bevorzugt alte Obstsorten. Sie stärken die regionale Vielfalt – und liefern frisches Obst für unser Team.
Wasser sehen wir als Lebensraum, als Ressource und als Element an, das wir schützen wollen. Wir stellen unseren Mitarbeitenden reines artesisches Wasser zur Verfügung und setzen in unseren Abbaustätten auf ein durchdachtes Wassermanagement, das Böden verbessert, Wasser speichert und so natürlichen Hochwasserschutz fördert. Ergänzend nutzen wir erneuerbare Energie durch Solaranlagen und setzen in unserer Erdverarbeitung auf konsequentes Recycling.
Auch für die Tierwelt möchten wir einen Beitrag leisten. Insektenfreundliche Beleuchtung, Nistkästen für Vögel und Fledermäuse sowie Biotopstrukturen wie Steinhaufen, Totholz, Sandarien und Wasserflächen schaffen wertvolle Lebensräume. Rehe, Hasen, zahlreiche geschützte Vogel- und Insektenarten sind inzwischen regelmäßige Gäste in unseren Abbaugebieten – ein Zeichen dafür, dass sich Natur zurückmelden kann, wenn man ihr Raum gibt.
Damit Naturerlebnis und Wissen nicht verborgen bleiben, öffnen wir unsere Standorte regelmäßig für Führungen, Biotop-Aktionen und Tage der offenen Tür. Kostenlose Infobroschüren – etwa zum richtigen Anlegen von Hochbeeten – sowie ein jederzeit zugänglicher Lehrpfad in Regensburg vermitteln zudem praxisnahes Wissen über Geologie, Landschaft und Rohstoffgewinnung.
Zweifacher Rückenwind für unseren nachhaltigen Weg
2025 erhielten wir eine Auszeichnung für unser Engagement im Amphibienschutz im Rahmen des Projekts „Natur auf Zeit“. In unseren Abbau- und Renaturierungsflächen entstehen Lebensräume, die bedrohten Arten neue Chancen bieten.
An einem unserer Standorte konnten über 135 Vogelarten und 250 Schmetterlingsarten erfasst werden – ein deutliches Signal, dass wirtschaftliche Nutzung und ökologischer Mehrwert sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig stärken können.
Kurz darauf wurde das Engagement unseres Geschäftsführers für Umwelt und Bodenschutz mit der Bayerischen Staatsmedaille für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz gewürdigt. Diese Auszeichnung erfüllt uns mit Stolz und ist gleichzeitig ein Auftrag, die Qualität unserer Arbeit stetig weiterzuentwickeln und nachhaltiges Denken fest in all unseren Geschäftsbereichen zu verankern.