Donau Donkeys – Nachhaltige Mobilität für eine saubere Zukunft
Mit einer Vision für eine nachhaltige Mobilität und jahrzehntelanger Erfahrung in der Erneuerbaren-Energien-Branche hat Ulrich Schmack 2020 die Feine Räder GmbH übernommen. In diesem Jahr gründete er auch die Marke Donau Donkeys – ein innovatives Lastenrad-Sharing-System, das die Mobilität in Regensburg und Umgebung revolutioniert.
Die Idee hinter Donau Donkeys
Schmack, ein Pionier der Energiewende, sieht in der nachhaltigen Mobilität den nächsten Schritt zur Dekarbonisierung unserer Städte. Donau Donkeys bietet Lastenräder zur gemeinsamen Nutzung an und setzt dabei gezielt auf bestehende Infrastrukturen. Das System ermöglicht App-basiert den Zugriff auf Lastenräder für Privatpersonen, Unternehmen und kommunale Einrichtungen, die emissionsfreie Mobilität für den Alltag brauchen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Flexibilität der Ladeinfrastruktur: Solarbetriebene Ladesäulen und Ladeboxen an Laternenpfählen sorgen dafür, dass die Donau Donkeys stets einsatzbereit sind, ohne dass neue und teure Infrastruktur geschaffen werden muss oder Akkus teuer von Hand gewechselt werden müssen.
Mobilität für alle dank „Hubs“
Donau Donkeys überzeugt nicht nur mit innovativer Technik, sondern auch mit einem sozialen Ansatz. An „Host-betreuten Stationen“ – sogenannten Hubs – sorgen Privatpersonen vor Ort dafür, dass die Qualität der Räder hoch und die Kosten niedrig bleiben. Die Hosts übernehmen kleinere Wartungsaufgaben, wie das Aufpumpen der Reifen oder Anstecken an die Ladesäule und melden Defekte direkt, sodass die Räder stets in einwandfreiem Zustand verfügbar sind. Dieses Netzwerk von Hosts ist eine wichtige Säule des Modells, das auf Gemeinschaft und Beteiligung setzt.
Überbetriebliches Sharing: Mobilität neu gedacht
Besonders spannend ist die neueste Entwicklung des überbetrieblichen Sharings. Hier kaufen oder mieten Unternehmen Räder, die bei Kauf durch das Bundesverkehrsministerium gefördert werden können und in das Donau Donkeys Sharing-System integriert sind. So können Mitarbeitende die Räder für ihre täglichen Fahrten vom Firmenstandort flexibel nutzen. Die Weiterentwicklung dieser Idee ermöglicht es, Firmenräder auch im öffentlichen Sharing-System, z.B. an Bahnhöfen, zu parken. Gleichzeitig können öffentliche Räder im firmeneigenen Hub abgegeben werden. Diese Verknüpfung schafft Multimodalität, also die clevere Kombination von Rad, Bus und Bahn, was wiederum den Verkehrsfluss optimiert und die Nutzung nachhaltiger Verkehrsträger fördert.
Ein wachsendes Netzwerk mit Zukunftspotenzial
Mittlerweile gehören rund 200 Lastenräder zum Donau Donkeys Netzwerk, und das Wachstum geht weiter. Neben Regensburg können die Räder auch in umliegenden Städten und Kommunen genutzt werden – darunter Regenstauf, Cham, Straubing und Landshut. Weitere Kommunen stehen bereits in Planung und verdeutlichen das Potenzial des Systems zur regionalen Ausweitung.
Durch das überbetriebliche Sharing wächst das Netzwerk zusätzlich, indem immer mehr Unternehmen in und um Regensburg das Donau Donkeys System für ihre Mitarbeitenden nutzen. Diese Verknüpfung aus nachhaltigem Mobilitätsansatz, innovativer Ladeinfrastruktur und einem Netzwerk aus Hosts macht Donau Donkeys zu einem Vorreiter in der grünen Mobilität. Ulrich Schmack und sein Team schaffen ein Modell, das nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich ist und die Mobilität der Zukunft schon heute Realität werden lässt.
JETZT HandelnERFOLGSSTORIES
Erfolgsstory Donau Donkeys – Nachhaltige Mobilität für eine saubere Zukunft
Was Unternehmen tun können:
Beim Umweltschutz geht es nicht um Groß oder Klein, sondern um das Tun an sich, denn viele kleine Fortschritte und Verbesserungen haben später eine große Wirkung.
Die folgende Liste bietet Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Egal ob Handwerksbetrieb, Dienstleistungsunternehmen oder Industriekonzern, in der Liste ist für jede Größe und jedes Budget etwas dabei.
Mitarbeiter sensibilisieren
Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter durch eine wöchentliche Email, etwas möglichst mit dem Rad in die Arbeit zu fahren oder anzuregen den eigenen CO2 Ausstoß zu reduzieren.
JobRad Angebot für Mitarbeiter
Tun Sie etwas für das Klima und für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Mit JobRad wird ein neu angeschafftes Fahrrad für den Arbeitsweg von der Steuer absetzbar.
Sustainability-Board
Führen Sie ein schwarzes Brett für Ihre Mitarbeiter ein, um Vorschläge für aktiven Umweltschutz zu machen.
Trinkwasserspender installieren
Installieren Sie einen Trinkwasserspender in Ihrem Unternehmen oder regen Sie Ihre Mitarbeiter an Leitungswasser zu trinken. Jeder Liter Leitungswasser spart 220g CO2 im Vergleich zu einem Liter Trinkwasser in PET Flaschen ein.
Heizungstechnik erneuern
15% des CO2 Ausstoßes in Bayern werden für die Beheizung gewerblich genutzter Gebäude ausgestoßen. Häufig ist die Heiztechnik veraltet und nicht auf dem Stand der Technik. Es ist technisch problemlos möglich, auch Gewerbebauten umweltfreundlich zu beheizen. Eine Vielzahl an Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl, lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerker beraten.
Ventilator unter dem Dach
Warme Luft steigt nach oben, der Heizbedarf vor allem in schlecht gedämmten Industriehallen mit großer Höhe ist deshalb besonders groß. Ventilatoren unter dem Dach drücken die warme Luft wieder zum Boden. Die Heizkosten lassen sich häufig um 40% senken, bei geringen Investitionskosten.
Smarte Beleuchtung
Installieren Sie Energiesparende LED Leuchtmittel gepaart mit Präsenzsensoren und verhindern Sie unnötigen Energieverbrauch in leeren Gebäuden.
Bezug von EEG-Strom oder Power Purchase Agreement
In Deutschland werden ~30% des CO2 Ausstoßes bei der Stromerzeugung ausgestoßen. Dies geschieht auch heute noch zu einem großen Teil in Kohle-Kraftwerken. Durch den Bezug von EEG-Strom oder ein Power-Purchase-Agreement für Großabnehmer, fördern Sie aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien.
Produktentwicklung optimieren
Bei produzierenden Unternehmen entstehen durchschnittlich 60% des CO2 Ausstoßes Produktbezogen. Optimieren Sie Ihre Produkte bereits in der Entwicklung durch Vermeidung von Verpackungen oder die Nutzung umweltfreundlicher Materialien, z.B. Kunststoff-Recyclat.
Prozesswärme zurückgewinnen
In Produzierenden Unternehmen entsteht sehr viel Abwärme. Diese Abwärme lässt sich häufig gewinnbringend einsetzen um den Primärenergieverbrauch zu reduzieren. Setzten Sie sich mit einer Fachfirma in Verbindung.
Einsatz effizienter Pumpen
Etwa 10% der weltweiten elektrischen Energie wird für Pumpanwendungen aufgewendet. Durch den Einbau bedarfsgeregelte Pumpen, lassen sich bis zu 80% Energie und Kosten einsparen.
PV-Anlage auf freien Flächen
Jeder Quadratmeter Photovoltaik reduziert 600 kg CO2 / Jahr und bringt zusätzlich Rendite.
Papierverbrauch reduzieren
Digitalisieren Sie Belege, Beipackzettel, Handbücher, Rechnungen und Gehaltsabrechnungen in Ihrem Unternehmen. Damit steigern Sie Ihre Effizienz und tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.
Elektrofahrzeuge als Dienstwagen
Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Option ein Elektroauto als Dienstwagen zu wählen oder nehmen Sie Elektrofahrzeuge in Ihre Firmenwagen-Flotte auf und sichern sich so attraktive Fördermöglichkeiten. Bei häufig gefahrenen Kurzstrecken reduzieren Sie den CO2 Ausstoß um bis zu 40%, bei Bezug von Ökostrom um 90%.