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Sechs Antworten für OHA!

Bitte stellen Sie sich kurz vor (inclusive Spezialwissen, herausragender Fähigkeiten, geheimer Superkräfte).
Ich bin Regina Mittermeier und ursprünglich im bayerischen Voralpenland zuhause. Seit zweieinhalb Jahren wohne ich in Regensburg, wo ich Medien- und Politikwissenschaft studiere und mein sprachliches Geschick für OHA! einsetze. Als ausgebildete Redakteurin kann ich mithilfe von Worten den Menschen komplexe Sachverhalte wie den Klimawandel erklären. Oft wirkt die Erderwärmung abstrakt, in der Debatte um sie scheint es vor allem um Folgen zu gehen, die weit in der Zukunft liegen. Dabei ist der Klimawandel kein schleichender Prozess, er passiert jetzt und wir müssen jetzt handeln. Ich will meine Superkräfte nutzen, um meinen Mitmenschen diese Dringlichkeit näher zu bringen und Lösungen aufzuzeigen.

Was ist Ihr persönlicher Moment, der Sie zu OHA! gebracht hat?
Meine Kollegen haben mir von OHA! erzählt und zuerst war ich unsicher, ob eine Initiative, in der sich zahlreiche Unternehmer engagieren, für mich das Richtige ist. Ich will mich zwar für den Klimaschutz einsetzen, allerdings bin ich Studentin. Letztlich bin ich doch OHA!-Mitglied geworden, weil der Verein die Ideen unterschiedlichster Menschen sammelt. Jeder kann sich engagieren – und Studierende sind vom Mitgliedsbeitrag befreit.

Wie wollen Sie sich bei OHA! einbringen?
Ich möchte mich einbringen, indem ich zeige, dass wir alle unsere Ideen einbringen können. Expertenmeinungen sind wichtig, um Lösungen für den Klimawandel zu finden, aber sie allein genügen nicht. Die Erderwärmung betrifft unser aller Zukunft, deswegen sind wir alle gefragt. Ich möchte bei OHA! möglichst viele unterschiedliche Menschen zusammenbringen und ihre Ideen sammeln, sodass wir gemeinsam etwas bewirken.

Mit welcher Schuhgröße würden Sie derzeit den ökologischen Fußabdruck der Menschen Ihrer Region beziffern? Wo drückt der Schuh besonders?
Ich weiß nicht genug über die Lebens- und Arbeitsweise der Regensburger, um diese Frage präzise beantworten zu können. Ich weiß jedoch, dass der bayerische Fußabdruck groß ist, schätzungsweise Größe 40. Das liegt daran, dass wir tierische Nahrungsmittel verbrauchen, viel mit dem Auto fahren und mit fossilen Brennstoffen heizen. An diesen Stellschrauben können wir drehen.

Haben Sie eine Vorstellung, wie dieser Abdruck zierlicher werden könnte?
Indem wir weniger Fleisch essen, gebrauchte Waren kaufen und unsere Wege möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.

Wo zwischen ökologischem Paradies und Weltuntergang sehen Sie Ihre Region in fünfzig Jahren?
Ich bin 26 Jahre alt, das heißt, meine Kindheit liegt noch nicht sehr lange zurück. Trotzdem spüre ich die Veränderungen seitdem, an Temperatur- sowie Niederschlagsextremen und daran, dass Frühling und Sommer immer früher beginnen, wissenschaftliche Studien belegen das. Der Gedanke an die Veränderungen, die in einem doppelt so langen Zeitraum passieren könnten, macht mir Angst. Gleichzeitig bin ich kein Fan von apokalyptischen Szenarien, aber wer vom Weltuntergang ausgeht, kann ihn wohl noch am ehesten verhindern.

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