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Sechs Antworten für OHA!

Bitte stellen Sie sich und ihr Unternehmen kurz vor.
Seit 2025 steht die Pohmann Projektplanung und Bauleitung GmbH für gesunde, ökologische Massivholzhäuser – individuell geplant und mit großer Leidenschaft gebaut. Auf Wunsch auch schlüsselfertig. Ob klassisches Einfamilienhaus oder anspruchsvolle Gewerbeprojekte wie Schulen, Hotels und Bürobauten – als Thoma Holz100 Partner realisieren wir Massivholzobjekte mit bestem Raumklima und in zukunftsfähiger Bauweise. 
Unser Ziel ist es, für unsere Kundinnen und Kunden ihr natürliches Traumhaus zu verwirklichen, bei dem ihre Wünsche und Vorstellungen kompromisslos berücksichtigt werden. In einem ökologischen Vollholzhaus zu leben, ist für uns mehr als eine Bauweise – es ist ein Lebensgefühl.

Was war Ihre Motivation, OHA! beizutreten?
Wir schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten, die sich für Umweltschutz und nachhaltige Technologien engagieren. OHA! ermöglicht uns, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen – mit dem Ziel, gemeinsam innovative Wege zu entwickeln, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Gerade weil wir in der Region fest verwurzelt sind, freuen wir uns sehr, dass dieser Austausch hier aktiv und sichtbar stattfindet. Davon profitieren nicht nur die beteiligten Unternehmen, sondern auch die Menschen, die hier leben.

Beschreiben Sie Ihren ökologischen Fußabdruck. Wo sehen Sie Handlungsmöglichkeiten?

a) Unser ökologischer Fußabdruck:
Er zeigt sich am deutlichsten im Kern unseres Schaffens: dem Baustoff Holz. Holz ist ein besonders nachhaltiges, CO₂-speicherndes Material, das Gebäude mit deutlich geringeren Emissionen ermöglicht – im Gegensatz zu Beton oder Stahl. So entstehen wohngesunde und umweltfreundliche Räume.
Aktuell betreuen wir viele Anbauten und Modernisierungen in Holzbauweise. Hier setzen wir verstärkt auf energiesparende Technologien und zeitgemäße, ressourcenschonende Materialien wie effiziente Heizsysteme oder ökologische Dämmstoffe. Unsere Partnerbetriebe arbeiten ebenfalls mit einer nachhaltigen Ausrichtung, was zusätzlich zu reduzierten Emissionen führt.
Ein weiteres Plus: Durch die im Werk vorgefertigten massiven Holzelemente wird ein ressourcenschonender und effizienter Materialeinsatz gewährleistet. Zudem minimieren wir Transportfahrten, da alle Teile in einem Schritt angeliefert werden. 

b) Wo sehen wir Handlungsbedarf bei uns:
Auch wenn wir im Bereich nachhaltiges Bauen schon viel erreicht haben, gibt es immer Luft nach oben. Derzeit beschäftigen wir uns besonders mit folgenden Themen:

  • Wir wollen uns unabhängiger vom Stromnetz machen – durch den weiteren Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern. Parallel dazu planen wir den schrittweisen Umstieg unserer Fahrzeugflotte auf E-Mobilität. Noch sind nicht alle Fahrzeuge emissionsfrei – das soll sich in den kommenden Jahren konsequent ändern.
  • Zudem möchten wir unsere Büroausstattung auf besonders stromsparende Geräte umstellen und – wo sinnvoll – Fahrgemeinschaften fördern. Durch den Ausbau von Homeoffice-Arbeitsplätzen reduzieren wir bereits heute Emissionen und tägliche Fahrwege.
  • Ein großer Hebel liegt für uns in der Regionalität: Wir wollen künftig noch mehr regionale Produkte verbauen und unser Netzwerk mit lokalen Handwerksbetrieben weiter ausbauen. So hinterlässt nicht nur das fertige Holzhaus einen kleinen Fußabdruck – sondern auch sein gesamter Entstehungsprozess.

Diese Veränderungen geschehen nicht über Nacht – aber wir arbeiten Schritt für Schritt daran, als Unternehmen insgesamt noch nachhaltiger zu werden.

Wie kann OHA! Sie dabei unterstützen und was wollen Sie bei OHA! tun?
OHA! kann den nachhaltigen Ideen, Projekten und Akteuren der Region eine Bühne bieten – und für Sichtbarkeit sorgen. Gleichzeitig stärkt OHA! durch den Austausch untereinander ein Netzwerk, das langfristig Orientierung und Unterstützung bietet.
Idealerweise können einzelne Maßnahmen durch gezielte Förderung zusätzlich angestoßen werden.
Wir selbst bringen uns gern aktiv ins Netzwerk ein und freuen uns über einen ehrlichen, konstruktiven Austausch. Gern stellen wir unser Wissen auch in Formaten wie Webinaren zur Verfügung – um Einblicke in die Welt des ökologischen Bauens zu geben.

Wo zwischen ökologischem Paradies und Weltuntergang sehen Sie Ihre Region und deren Wirtschaft in fünfzig Jahren?
Wir bauen keine Glaskugeln – aber wir glauben fest daran, dass unsere Region in 50 Jahren einen bewussten und achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen leben wird. Wir sehen eine Zukunft, in der Umweltbewusstsein und Lebensqualität Hand in Hand gehen.
Gerade durch das Engagement von Initiativen wie OHA! und vielen regionalen Unternehmen entsteht schon heute spürbar Bewegung. Das macht uns optimistisch – und motiviert uns, jeden Tag weiter daran zu arbeiten.
 

Markus Pohmann,
Pohmann Projektplanung und Bauleitung GmbH