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Sechs Antworten für OHA!

Bitte stellen Sie sich kurz vor (inclusive Spezialwissen, herausragender Fähigkeiten, geheimer Superkräfte).
Mein Name ist Daniel Rank. Zwischen 2010 und 2014 habe ich an der OTH Regensburg den Studiengang „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ belegt. Nach meinem anschließenden Master und zwischenzeitlicher Tätigkeit bei einem Ingenieurbüro bin ich 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die OTH Regensburg zurückgekehrt. Dort beschäftige ich mich an der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher hauptsächlich mit Energiesystemsimulationen. Seit 2019 bin ich nebenberuflich selbstständig und führe mit verschiedenen Partnern Auftragsforschungen und wissenschaftliche Kurzstudien zu Themen aus dem Bereich der Energiewende durch. 

Was ist Ihr persönlicher Moment, der Sie zu OHA! gebracht hat?
Ich bin durch meine Tätigkeit bei der OTH Regensburg auf OHA! aufmerksam geworden. Da ich mein Studium und Berufsleben der Vision einer grüneren beziehungsweise CO2-neutralen Zukunft gewidmet habe, hat mich die OHA!-Initiative überzeugt.

Wie wollen Sie sich bei OHA! einbringen?
Durch meine Erfahrungen im Bereich der Energiesystemsimulation an der OTH Regensburg hoffe ich, OHA! im Bereich der Bereitstellung von anwendungsorientierten Tools für seine Mitglieder unterstützen zu können.

Mit welcher Schuhgröße würden Sie derzeit den ökologischen Fußabdruck der Menschen Ihrer Region beziffern? Wo drückt der Schuh besonders?
Meine Heimatregion Oberfranken gehört zwar nicht im engeren Sinne zu Ostbayern, allerdings lohnt es sich auch etwas über den Tellerrand hinaus auf die benachbarten Gebiete zu blicken. Leider sehe ich die Region in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck etwas abgehängt. Wir haben viele alte, unsanierte Gebäude und durch die ländliche Struktur mit schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln, fahren die Menschen sehr viel mit ihren eigenen PKWs. Lediglich im Bereich Strom aus Erneuerbaren Energien sehe ich die Region gut aufstellt, da es viele Photovoltaik-Parks und für bayerische Verhältnisse viele Windkraftanlagen gibt.

Haben Sie eine Vorstellung, wie dieser Abdruck zierlicher werden könnte?
Gerade im Bereich der Gebäudesanierungen könnten durch attraktive Fördermaßnahmen, oder eine effektive Strategie auch Vermieter zu motivieren ein Anreiz geschaffen werden, an einem der Kernpunkte zu arbeiten. Öffentliche Verkehrsmittel werden aus meiner Sicht auf Dauer auch bei einem breiteren Angebot nicht das Mittel der Wahl werden, da die Zeit, um von A nach B zu kommen, eine entscheidende Rolle spielt. Hierbei können die öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land einfach nicht mithalten. Man sollte eher auf Elektromobilität zu bezahlbaren Preisen setzen, da nur wenige Menschen täglich mehr als 100 Kilometer unterwegs sind – damit sind E-Fahrzeuge für viele ein gangbarer Weg zur CO2-neutralen Zukunft.

Wo zwischen ökologischem Paradies und Weltuntergang sehen Sie Ihre Region in fünfzig Jahren?
Leider eher im Bereich des Weltuntergangs, wenn wir und natürlich auch alle anderen nicht innerhalb der nächsten Jahre tätig werden und unseren CO2-Ausstoß erheblich senken. Selbst jetzt sind die Auswirkungen der globalen Erwärmung schon deutlich zu spüren, um diese Entwicklung zu stoppen ist jetzt vielleicht der letzte mögliche Zeitpunkt zu handeln. 

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